Meine Materialempfehlungen – Laminiergerät, Folien & Papier

Inspiration, Stilwelten & Techniken, Tipps & Tricks

Immer wieder werde ich gefragt, welches Papier ich verwende, welche Laminierhüllen sich bewährt haben und welches Laminiergerät bei mir auf dem Kreativtisch steht. Deshalb möchte ich Euch in diesem Beitrag gerne vorstellen, womit ich am liebsten arbeite – und vor allem, warum.

Denn natürlich lebt Taschenkunst zuerst von Ideen, Farben, kleinen Geschichten und der Freude am Gestalten. Aber die richtigen Materialien helfen dabei, dass aus einer schönen Idee auch ein kleines Kunstwerk wird, das wir durchs Laminieren veredeln, stabil bleibt und lange Freude macht.

Dabei gibt es nicht die eine einzig richtige Lösung. Jede und jeder entwickelt mit der Zeit eigene Vorlieben. Was ich Euch hier zeige, sind deshalb keine festen Vorgaben, sondern einfach meine persönlichen Favoriten – ausprobiert und für gut befunden.

 

Mein Laminiergerät

Bei der Auswahl meines Laminiergeräts war mir besonders wichtig, dass es auch dickere Laminierhüllen zuverlässig verarbeitet. Für meine Taschenkunst verwende ich Hüllen mit einer Stärke von 125 Mikron, und dafür braucht es ein Gerät, das gleichmäßig und mit ausreichend Hitze arbeitet.

Daher nutze ich aktuell sehr gerne das » Laminiergerät Olympia A 2048 (https://amzn.to/4w5DpUP). Dieses bietet verschiedene Temperaturstufen. Dadurch kann ich die Wärme passend zur Folienstärke einstellen und erreiche eine saubere Verschweißung rund um die Karte. Gerade bei kleinen Kunstwerken finde ich es wichtig, dass die Ränder ordentlich geschlossen sind und keine offenen Stellen entstehen. Auch laminiert das Gerät super Stellen, die bspw. bestickt sind, mit PunchArt oder Stickern versehen, leichte Erhebungen haben oder mit Glitzer veredelte Stellen haben.

Außerdem heizt sich das Gerät schnell auf. Das klingt zunächst vielleicht nach einer Kleinigkeit, ist im Alltag aber sehr angenehm. Wenn nur ein paar Karten fertig geworden sind und ich sie eben noch laminieren möchte, muss ich nicht lange warten, sondern kann direkt loslegen.

Ein weiteres Detail, das ich sehr praktisch finde, ist der zusätzliche Sicherheitsschalter. Das Gerät wird nicht nur über einen einzigen Knopf eingeschaltet, sondern muss an zwei Stellen aktiviert werden, bevor es tatsächlich heizt. Für mich ist das ein beruhigendes Extra.

Und ganz nebenbei ist es auch noch leicht, handlich und angenehm schlicht gestaltet. Es lässt sich gut verstauen, hat keine unnötig hervorstehenden Ecken und macht sich auch optisch ganz gut auf dem Kreativtisch. Das ist sicher nicht das wichtigste Kriterium – aber ein hübscher Nebeneffekt darf ja trotzdem sein.

 

Warum ich 125-Mikron-Laminierhüllen verwende

Für meine Taschenkunst nutze ich » Laminierhüllen (https://amzn.to/4wFAZxe) im Format 60 × 90 Millimeter mit einer Stärke von 125 Mikron.

Die 125 Mikron beziehen sich jeweils auf eine Seite der Hülle. Da die Karte von Vorder- und Rückseite umschlossen wird, entsteht insgesamt eine stabile Laminierung von 250 Mikron.

Ich habe mich bewusst für diese Stärke entschieden, weil Taschenkunst nicht nur angeschaut, sondern auch mitgenommen, getauscht, gesammelt und immer wieder in die Hand genommen wird. Manche Karten wandern ins Portemonnaie, andere in eine Tasche oder kleine Sammelbox. Da dürfen sie ruhig ein wenig mehr Schutz bekommen.

Dünnere Folien schützen zwar ebenfalls, das Ergebnis bleibt aber deutlich weicher und weniger formstabil. Gerade in Verbindung mit stärkerem Papier fühlt sich das für mich nicht ganz stimmig an. Die Karte wirkt dann flexibler und kann an den Ecken schneller nachgeben oder Druckstellen bekommen.

Mit 125-Mikron-Hüllen entsteht dagegen eine feste, wertige Karte, die sich schön anfühlt und auch im Alltag einiges aushält.

 

Warum ich Papier mit 160 g/m² verwende

Für meine Taschenkunst arbeite ich überwiegend mit Papier in einer Stärke von 160 g/m².

Dieses Papier ist für mich genau richtig, weil es stabiler als gewöhnliches Druckerpapier ist, sich aber trotzdem noch gut bedrucken, schneiden und gestalten lässt. Es gibt den kleinen Karten schon vor dem Laminieren eine angenehme Festigkeit und fühlt sich deutlich hochwertiger an.

Auch beim Arbeiten mit Malvorlagen, Farben, Stempeln oder kleineren Verzierungen finde ich 160-g-Papier angenehm. Es bleibt handlich, ohne zu dünn zu wirken, und bildet eine gute Grundlage für ganz unterschiedliche Gestaltungsideen.

Zusammen mit den 125-Mikron-Laminierhüllen entsteht eine Kombination, die für mich sehr gut passt: Das Papier bringt bereits Stabilität mit, und die Laminierung schützt das Kunstwerk zusätzlich.

 

Kleine Kunstwerke verdienen guten Schutz

Taschenkunst darf Freude machen – beim Gestalten, beim Verschenken, beim Tauschen und beim Wiederentdecken.

Gerade weil in jeder Karte Zeit, Idee und Persönlichkeit stecken, finde ich es schön, wenn auch die Materialien dazu beitragen, dass sie lange erhalten bleibt. Ein gutes Papier, eine stabile Laminierhülle und ein zuverlässiges Laminiergerät sind für mich deshalb kein nebensächliches Zubehör, sondern ein Teil des gesamten Gestaltungsprozesses.

 

Meine persönliche Lieblingskombination besteht aus:

Papier: 160 g/m²
Laminierhüllen: 60 × 90 mm
Folienstärke: 125 Mikron je Seite
Laminiergerät: mit verschiedenen Temperaturstufen und geeignet für 125-Mikron-Hüllen

Vielleicht hilft Euch diese kleine Übersicht dabei, Eure eigenen Lieblingsmaterialien zu finden. Und vielleicht steht schon bald neben Farben, Schere und Kleber auch ein Laminiergerät als treuer kleiner Helfer auf Eurem Kreativtisch.

Hier findest Du kreative Impulse rund um die Welt der Taschenkunst: verschiedene Techniken, Ideen zur Aufbewahrung, kleine Tipps und Tricks sowie allgemeine Informationen — zum Beispiel Termine oder Gruppen, sofern sie uns bekannt sind.

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